Romy-Schneider-Abend
Romy Schneider lässt niemanden unberührt. Auch über 40 Jahre nach ihrem Tod erscheint die Schauspielerin so wunderbar nah und rätselhaft zugleich, daß sie jederman unweigerlich in ihren Bann zieht.
Wer war sie? Ein zerbrechlicher Weltstar und Opfer ihres Schicksals oder eine mutige, entschlossene und freie Frau?
Für die einen wird sie ewig die kindlich charmante Jung-Kaiserin Sissi bleiben. Als sie diese Filme drehte, war sie 17 Jahre alt und wurde im Nachkriegsdeutschland über Nacht berühmt, was für sie Fluch und Segen gleichermaßen bedeutete.
Andere hingegen sind von ihrem komplizierten, geheimnisumwitterten und von Tragödien begleiteten Leben fasziniert und gerührt.
Ab den 1960er Jahren veränderte sie ihr Image, drehte mit Orson Welles und Luchino Visconti und stieg zu einem der wenigen deutschsprachigen Weltstars auf. In den 1970er Jahren lebte und arbeitete Schneider vor allem in Frankreich und zeigte ihr Können mit wechselnden Charakteren: Mal spielt sie eine Übermutter, mal eine Depressive, dann eine Jüdin auf der Flucht oder auch eine Prostituierte.
Was bleibt, ist eine unverkennbare Schauspielerin, die einst sagte: „Mein Leben ist eine Synthese von Film und Leben – zu Ungunsten des Lebens.“ Dieses Leben war geprägt von Widersprüchen, Glamour und einem alles verändernden Schicksalsschlag.
Im Rahmen des „Literarischen Konzerts“ möchten Andrea Freistein-Schade (Text), Janina Koeppen (Piano) und Melanie Schulze (Gesang) Sie auf die Reise mitnehmen in Romys bewegtes Leben.
Im Wechsel von Text und Musik werden Sie ihren Lebensstationen folgen.
